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Dr. János Kersák wurde 1943 in Tamási als Kind von Lehrern geboren. Seine Grund- und Oberschulbildung absolvierte er ebenfalls in seiner Heimatstadt. Zwischen 1962 und 1968 studierte er an der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs, wo er bereits als Student in die wissenschaftliche Arbeit eingebunden war: ab 1964 am Institut für Physiologie und ab 1966 im wissenschaftlichen Studentenkreis der I. Medizinischen Klinik.

Dr. János Kersák erwarb 1968 sein Medizindiplom und begann seine ärztliche Laufbahn an der I. Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Siófok, wo er seit der Eröffnung des Krankenhauses tätig war. 1973 legte er seine Facharztprüfung in Innerer Medizin ab und organisierte anschließend die damals noch nicht funktionierende gastroenterologische Abteilung des Krankenhauses. Unter seiner Leitung wurden diagnostische abdominale Laparoskopien und Nadelbiopsien durchgeführt, und ab 1974 gastroenterologische endoskopische Untersuchungen eingeführt. Ab 1980 leitete er als Oberarzt, ab 1990 als leitender Oberarzt die internistische und gastroenterologische Versorgung. 1994 absolvierte er zusätzlich die Facharztprüfung in Gastroenterologie.

Im Bereich der Gastroenterologie wurden herausragende Ergebnisse bei der endoskopischen Stillung massiver Ulkusblutungen erzielt. Die von Dr. János Kersák entwickelte Methode der endoskopischen Injektionshämostase wurde 1997 im Abschnitt Klinische Studien des Orvosi Hetilap veröffentlicht, und ihre Ergebnisse wurden auf zahlreichen nationalen Fachforen vorgestellt. Ihre Arbeit verbesserte die Prognose von Ulkusblutungen, die zuvor mit hoher Sterblichkeit verbunden waren, erheblich und rettete dadurch viele Patientenleben.

Im Laufe seiner Karriere beteiligte er sich auch an der fachlichen Ausbildung des mittleren medizinischen Personals und spielte eine aktive Rolle im beruflichen öffentlichen Leben: jahrelang war er nationaler Delegierter der Ungarischen Ärztekammer und zudem als Sekretär der Diplomierten Basisorganisation des Krankenhauses Siófok innerhalb der EDDSZ tätig.

Seine Arbeit wurde mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt: 1998 erhielt er die Semmelweis-Gedenkmedaille, 2001 wurde ihm für seine Arbeit für die Stadt die „Für Siófok“-Gedenktafel verliehen. Nach mehr als vier Jahrzehnten im Krankenhausdienst beendete er im Alter von 67 Jahren seine Tätigkeit im Krankenhaus, setzte jedoch seine ärztliche Arbeit fort.

Zwischen 2010 und Oktober 2025 war er ärztlicher Direktor der Siófoker Abteilung der Endomedix Kft., und ab November 2025 setzt er seine internistische und gastroenterologische Tätigkeit innerhalb der Calendula Bt. fort. Im Jahr 2018 wurde er anlässlich seiner 50-jährigen ärztlichen Laufbahn – zeitgleich mit dem 50. Stadtjubiläum von Siófok – mit dem Ehrenbürgerpreis der Stadt Siófok ausgezeichnet.

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